02.02.2007
Pole - Warum
Jeeaaap, sowas Unbuntes hätte ich mir vor fünf Jahren nur mit allerstärkster Empfehlung bis zum Ende angehört (mir war eine ganze zeitlang Sound Of Silver noch zu kühl!). Eine kindlich spärliche, trocken gezupfte Melodie über leicht angefeuchtetem, blubberndem und platschendem Beat bestimmt zu Beginn das ereignisarme, repetitive Schema. Das sich allerdings, sofern man denn dranbleibt, zunehmend füllt, bemerkenswerterweise ohne dass der meditative Grundton des Leerraums dabei verschwindet, egal wie fiepsig und metallisch die Begleitgeräusche auch werden. Auch so eine Erkenntnis, die man irgendwann mal machen muss: Dass manche Sachen ihre Wirkung nicht allein aus der Wiederholung ziehen, selbst wenn sie darauf zu fußen scheinen.